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DRenta Deutschlandrente® - News und Berichte

In den ersten Wochen des Jahres sah alles nach einem sehr sonnigen Börsenjahr aus. Dies änderte sich schlagartig als aus einem chinesischen Viren-Problem plötzlich ein weltweites Problem wurde, bei dem nicht nur gesundheitliche Probleme die Menschen beschäftigt, sondern auch die Unternehmen vor zahlreiche wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Mitarbeiter ins Homeoffice, Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit geschickt, andere leiden unter unterbrochenen Lieferketten, einige kämpfen gar um die Existenz, einige wenige können die Krise für sich nutzen.
Dennoch überraschten die weltweiten Börsen im zweiten Quartal 2020 mit überdurchschnittlich starken Gewinnen. Die meisten Standard-Aktienmärkte konnten die Corona-Verluste aus dem ersten Quartal wieder aufholen. Schwächer zum Euro entwickelte sich der US-Dollar, da die USA die Pandemie im Gegensatz zu Europa immer noch nicht beherrschen. Gold und Silber legten sehr deutlich zu. Öl, Gas, Industriemetalle sowie Agrarrohstoffe verbilligten sich aufgrund des pandemiebedingten wirtschaftlichen Einbruchs im ersten Halbjahr, konnten sich zuletzt aber wieder etwas erholen. Die Zinsmärkte entwickelten sich uneinheitlich, die Zinsen der meisten Staatsanleihen von Industrieländern liegen nahe der historischen Tiefs und die Anleihekurse nahe der Hochs. Deutsche Staatsanleihen stellten wiederholt den sicheren Hafen dar, was dazu führte dass selbst längere Laufzeiten nun negative Renditen aufweisen. Unternehmensanleihen und Anleihen diverser Schwellenländer konnten sich vom desaströsen ersten Quartal deutlich erholen.
Mit Wirecard hat Deutschland seinen ersten großen DAX-Skandal, zunächst hatte das einst hoffnungsvolle Fintech Bilanzmanipulationen eingeräumt, kurze Zeit später meldete es Insolvenz an.

Die Deutschlandrente mit ihren 100 Werten konnte im zweiten Quartal mit einem Plus von 24,8 Prozent die Corona-Verluste des ersten Quartal nahezu aufholen. Die risikoreduzierte Deutschlandrente Balance schaffte ebenfalls einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 16,5 Prozent.  Im Jahr 2020 wurden ursprünglich von den DAX-Unternehmen Rekord-Dividenden von 37 Milliarden Euro erwartet, durch die Corona-Krise haben aber einige Unternehmen ihre Dividenden-Pläne zurückgenommen. Als Fels in der Brandung zeigt sich die Allianz, die bereits zum siebten Mal in Folge die Dividende auf nunmehr 4 Milliarden Euro anhebt, auch die Münchner Rück glänzt mit einer Rekordausschüttung. Eine Neuerung sind in diesem Jahr die virtuellen Hauptversammlungen, um so den Aktionären die Teilnahme zu ermöglichen, solange Präsenzveranstaltungen pandemiebedingt nicht möglich sind.

Ebenfalls auf Erholungskurs ist die globale Variante, die Schwedenrente mit mehr als 5000 Titeln, , sie bringt es auf einen Wertzuwachs im zweiten Quartal von 17,7%, die risikoreduzierte Schwedenrente Balance konnte sich um 12,0 Prozent verbessern. Ein Wert in den investiert wird, ist u.a. das Biotech-Unternehmen Gilead Sciences, die mit Remdesivir über einen Viren-Hemmer verfügen, der für Schwererkrankte als Hoffnungsträger im Kampf gegen den Corona-Virus zählt.

Wie geht es in der Zukunft weiter? Werden sich die Aktienmärkte und Anleihemärkte weiter erholen oder drohen wieder Kursverluste? Die Aktienkurse haben sich im zweiten Quartal überraschend stark erholt, eine Verschnaufpause ist sehr wahrscheinlich. Bis ein Impfstoff entwickelt ist, wird es sehr wahrscheinlich größere Schwankungen geben. Man muss davon ausgehen, dass die Zahlen der meisten Unternehmen für 2020 grottenschlecht aussehen werden. Für die Börse ist die Zukunft entscheidend, schaffen es die Unternehmen zurück auf das normale Gleis, wie sehen die Umsätze nach der Corona-Krise aus. Von daher sollte der Blick nach vorn auf 2021 und 2022 gerichtet werden. Durch die schnelle Kurserholung sind viele Aktien nicht mehr günstig, so manche Tech-Aktie muss man inzwischen als überbewertet ansehen, die eine oder andere Enttäuschung droht. Im Unternehmensanleihebereich winken weiter attraktive Renditen, zudem haben die Zentralbanken weitere Anleihekäufe zur Stützung angekündigt. Die Politik hat nahezu unbegrenzt Hilfsmittel zur Krisenbewältigung zugesagt. Wie und wer die stark ansteigenden Staatsschulden später einmal begleichen soll ist allerdings noch ungewiss. Fest steht zumindest, dass die Politik damit den ganz großen Wirtschaftsabsturz und Massenarbeitslosigkeit vermeiden will, was ohne zweiten Lockdown auch gelingen sollte, bzw. wenn bald ein Impfstoff gefunden wird.

Wir rechnen in diesem Umfeld weiter mit größeren Schwankungen. Die Hilfsprogramme der Regierungen und Aufkaufprogramme der Notenbanken sollten die Märkte stützen. Da heißt es Nerven bewahren, denn unruhige Märkte bieten immer wieder gute Möglichkeiten zum günstigen Einstieg, Geduld führt zum Erfolg.
 
Die 10 größten Positionen der Deutschlandrente via Indexfonds sind derzeit:
SAP: Aufgrund guter Geschäftszahlen konnte der weltweit führende Anbieter für Unternehmenssoftware und Clouddiensten erneut die Dividende erhöhen, auf 1,60Euro.
Siemens: Der Technikkonzern mit seinen Bereichen Industrie, der abgespaltenen Healthineers, Infrastruktur, Energie und Financial Service gehört zu den zuverlässigen und großzügigen Dividendenzahlern und hat abermals auf 3,90Euro erhöht.
Bayer: Der Leverkusener Konzern besteht aus den drei Sparten Gesundheit (Stichwort Aspirin), Kunststoffe (Covestro) und Ernährung, wo man zuletzt durch die Übernahme des Düngemittel- und Saatgutherstellers Monsanto aufhorchen liess, die wegen eines Unkrauvernichters negativ in die Schlagzeilen geraten sind.
Allianz: Deutschlands größter und bekanntester Versicherer ist zudem aktiv in der Vermögensverwaltung und im Fondsgeschäft. Die Allianz gehört seit Jahren mit über 4% Dividendenrendite zu den attraktivsten Dividendenzahlern.
Deutsche Telekom: Der Hype und anschließende Fall hängen der "Volksaktie" immer noch an. Inzwischen zum zuverlässigen und attraktiven Dividendenzahler herangewachsen. Besitzen mit der T-Mobile US zudem eine attraktive Wachstumsstory.
BASF: Eins der führenden Chemieunternehmen der Welt, steigert Jahr für Jahr die Dividende. Leichte Schwächen bei Öl und Gas, Erweiterung der Produktionskapazitäten bei Schmerzmittel Ibuprofen.
Deutsche Post: Aus dem einst verstaubten Staatsbetrieb ist einer der weltweit führenden Logistikunternehmen geworden. Die Deutsche Post DHL Group ist in 220 Ländern aktiv und beschäftigt mehr als 500000 Mitarbeiter.
Münchner Rückversicherung: Eine der größten Rückversicherer der Welt, mit der Ergo ein großer Versicherungsanbieter und Altersvorsorgeanbieter, DKV Krankenversicherung, sowie mit der MEAG im Bereich Fonds und Assetmanagement tätig. Sehr guter und regelmäßiger Dividendenzahler.
Linde: ist in den Bereichen Industriegase und Engineering in über 100 Ländern tätig. Das Unternehmen produziert Industriegase, die anschließend in verschiedenen Bereichen wie dem Energiesektor, der Strahlproduktion, der Chemieverarbeitung, dem Umweltschutz oder medizinischen Therapien zum Einsatz kommen. Viel Fantasie durch LNG und Wasserstoff-Antriebstechnik. Seit der Fusion mit Praxair ist der Firmensitz in Dublin.
Adidas: Die Marke mit den drei Streifen kennt man in der ganzen Welt. Viele Fußball-Mannschaften wie der Ex-Weltmeister Deutschland, Serienmeister Bayern München, Champions League Sieger Real Madrid tragen die Sportkleidung der Herzogenauracher, ebenso wie viele Olympiasieger und Weltmeister. Die Sneaker mit den drei Streifen sind bei vielen Jugendlichen heiß begehrt. Fitnessbegeisterte nutzen neben der Funktionskleidung und den Sportschuhen oft auch die Fitness-App Runtastic.
Die 10 größten Positionen der Schwedenrente via Indexfonds sind derzeit:
Microsoft, Apple, Alphabet (Google), Amazon, Facebook, Berkshire Hathaway (Warren Buffett), JP Morgan, Johnson & Johnson, Nestle und Procter & Gamble
In unserem Blog schreiben wir regelmäßig kurze Berichte zu den Unternehmen in die die Deutschlandrente bzw. Schwedenrente via Indexfonds investiert ist.
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